SPD-Mitglied

In Gelsenkirchen wird Karl Günzel mit 21 Jahren Mitglied der SPD.

Damals musste man volljährig sein, um Parteimitglied zu werden. Er folgt damit der Tradition seines Vaters, der auch schon zu Zeiten der Sozialistengesetze der Partei angehörte.

Wärend der Aufspaltung der SPD (MSPD und USPD 1917) schloss er sich als Kriegsgegner 1919 der USPD an. Aus der USPD ging die KPD hervor, die Mehrheit ging 1922 zurück zur SPD. Auch Karl Günzel wurde wieder SPD-Mitglied.

Bis zu seinem Ausschluss 1926 bleibt Karl Günzel Parteimitglied. Er ist 1925 sogar Vorsitzender der Ortsgruppe Freiberg.